Jetzt bist Du gefragt: Das Duale Studium an der Universität Bamberg gemeinsam entwickeln
08.06.2026
Jetzt bist Du gefragt: Das Duale Studium an der Universität Bamberg gemeinsam entwickeln
Wie kann ein Duales Studium an der Universität Bamberg aussehen? Im Forum Lehre möchten wir mit Ihnen als Lehrende und Qualitätsmanager sowie Euch als Studierende in Form eines World-Cafés ins Gespräch kommen, um Gestaltungsmöglichkeiten, Erwartungen und Anforderungen aus den Fakultäten an ein Duales Studium zu sammeln. Zudem stellen wir Ergebnisse aus Unternehmensinterviews vor, was diese sich wünschen.
Gemeinsam wollen wir „Must-Haves", offene Fragen und Alleinstellungsmerkmale eines Bamberg Dual Models herausarbeiten.
Design Your Own Uni. Ideenwerkstatt für Lernräume von morgen
M3N/00.26, Elementar Lab — 07.05.2026
Design Your Own Uni. Ideenwerkstatt für Lernräume von morgen
In dieser Ideenwerkstatt gestalten Studierende und Dozierende gemeinsam die Universität von morgen. Ausgehend von kurzen Impulsen zu Co-Creation-Spaces und PopUp-Lehre entwickeln wir konkrete Ideen für neue Lernräume. In interaktiven Arbeitsphasen mit Vision Boards, Lego Serious Play und 3D-Raumplanungssoftware entstehen Visionen, Konzepte und erste Ansätze zur Umsetzung.
Zum Abschluss bündeln wir die Ergebnisse und definieren nächste Schritte für eine innovative Lehr- und Raumgestaltung.
Zielgruppe
Alle Universitätsangehörigen (Studierende, Mitarbeitende, Dozierende) sowie alle weiteren Interessierten sind herzlich willkommen!
E-Prüfungen mit psi-exam: Vom Lehrstuhlprojekt zum Regelbetrieb
WE5/04.004 — 28.04.2026
E-Prüfungen mit psi-exam: Vom Lehrstuhlprojekt zum Regelbetrieb
Seit 2023 werden an der Universität Bamberg elektronische Prüfungen mit dem System psi-exam durchgeführt. Die Prüfungen finden auf 380 autarken Laptops in der Kapellenstraße statt, mit Aufgaben von Freitext über Programmierung, teilweise mit echten Fachanwendungen wie R Studio, SQL oder VS Code. Über 2000 Prüflinge haben bislang damit gearbeitet.
Aktuell betreibt der Lehrstuhl Privatsphäre und Sicherheit von Informationssystemen (Prof. Dr. Dominik Herrmann) das System. Das soll sich ändern. Dafür brauchen wir Ihren und euren Input.
Ablauf der Open Session
Diese BaKuLe Open Session hat drei Teile: Zunächst stellen wir den Ablauf einer E-Prüfung vor, von der Planung über den Prüfungstag bis zur Korrektur und Archivierung. Danach erheben wir per Kurzfragebogen die Einschätzungen der Anwesenden: Wo sehen Sie Bedarfe, wo Hürden, was fehlt? Im dritten Teil diskutieren wir gemeinsam, wie ein Regelbetrieb ohne dauerhafte Beteiligung des Lehrstuhls aussehen könnte und was dafür nötig wäre.
Zielgruppe
Die Session richtet sich an alle, die am Prüfungsbetrieb beteiligt sind oder sein könnten: Lehrende, Studierende, Prüfungsamt und IT-Service.
Vorbereitung
Zur Vorbereitung haben wir einen kurzen One-Pager zusammengestellt, der das System und den aktuellen Stand beschreibt. Er steht spätestens eine Woche vor der Session unter folgender Adresse bereit. Wir bitten darum, ihn vorab durchzulesen:
Steuerungsmodi im Third Space: Eine qualitativ-rekonstruktive Typologie der Projektkoordination in Hochschulentwicklungsprojekten
Lorenz Mrohs stellt auf der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) eine empirisch fundierte Typologie vor, die unterschiedliche Steuerungsmodi der Projektkoordination in Hochschulentwicklungsprojekten rekonstruiert.
Informalität als horizontale Koordination: Kopplungsmechanismen in drittmittelfinanzierten Hochschulprojekten
Lorenz Mrohs analysiert auf der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf), wie Informalität in drittmittelfinanzierten Hochschulprojekten als Mechanismus horizontaler Koordination fungiert und welche Kopplungsmechanismen dabei wirksam werden.
Vortrag: 'One is not enough' – Corpus und AI Literacy an der Hochschule
Sprachenzentrum der FAU Erlangen-Nürnberg — 19.03.2026
AP07 „Future Skills" bei der 34. AKS-Tagung 2026
Vom 17. bis 19. März fand am Sprachenzentrum der FAU Erlangen-Nürnberg die 34. AKS-Tagung unter dem Titel „Languages ‘R’ Us: Kernkompetenzen und Handlungsfelder an Sprachenzentren" statt. Lehrende, Forschende und Studierende tauschten sich über die sich verändernden Rahmenbedingungen der Fremdsprachenlehre aus – von Internationalisierung und Digitalisierung über Diversität und Nachhaltigkeit bis hin zur wachsenden Rolle von Künstlicher Intelligenz.
Vortrag in Sektion 5
Katharina Deckert aus dem AP07 „Future Skills" (Teilprojekt M7.02: Textkompetenz in Zeiten generativer KI) knüpfte in der Sektion „Die philologische Sprachausbildung im Rahmen von BA, MA und Lehrämtern" mit ihrem Vortrag „‘One is not enough’: Fostering both Corpus and AI Literacy through a University Seminar for Students of English" an diese Themen an. Der Vortrag stieß auf großes Interesse im Publikum.
KorPLUS-Selbstlernpaket
In der anschließenden Diskussion konnte die BaKuLe-Mitarbeitende zusätzlich das „KorPLUS"-Selbstlernpaket vorstellen, das im Rahmen des Vorgängerprojekts DiKuLe entstanden ist.
Vortrag: Verbindliche Lernanreize statt Kompetenzsimulation
virtuell (Hochschule Luzern, Online-Reihe «Lehre im Fokus») — 12.03.2026
Verbindliche Lernanreize statt Kompetenzsimulation
Wie motivieren wir Studierende zu eigenständigem Lernen, wenn KI-Werkzeuge jederzeit verfügbar sind und Übungsaufgaben oder Texte per Knopfdruck gelöst bzw. geschrieben sind? Der Beitrag skizziert Wege aus der Kompetenzsimulation hin zu echter Performance.
Prof. Dominik Herrmann (Universität Bamberg) stellt unter anderem sein Booklet-System vor, das über das gesamte Semester hinweg verbindliche Lernanreize schafft und eigenständiges Arbeiten fördert. Er geht auch auf die Schwächen des Systems ein.
Kontext
Die Hochschule Luzern veranstaltet über ihr Zentrum für Lernen, Lehren und Forschen die Online-Reihe «Lehre im Fokus», die jeweils einem Semesterthema gewidmet ist. Im Frühlingssemester 2026 lautet der Titel «Prüfen trotz und mit KI».
Auftakttreffen zur Verzahnung der Ausbildungsphasen in der Lehrkräftebildung
BaKuLe-Projektbericht — 02.03.2026
KI-Policy-Generator: Werkzeug zur Erstellung von KI-Richtlinien für Lehrveranstaltungen
Open-Source-Webanwendung — 27.02.2026
Lehrkräftebildung vernetzt gestalten: Impulse aus und für BaKuLe
Das Projekt „Bamberger Kulturen der Lehre gemeinsam gestalten" (BaKuLe) entwickelt die Lehrkultur der Universität Bamberg in einem partizipativen Bottom-up-Prozess weiter. Da viele der rund 50 Projektbeteiligten in der Lehrkräftebildung tätig sind und zahlreiche der zehn strategischen Arbeitspakete (auch) Lehramtsstudiengänge innovieren, lud das ZLB am 23. Februar 2026 zu einem ersten BaKuLe4Lehramt Kennenlern- und Vernetzungstreffen ein.
World Café zu Zukunftsfragen
Im Zentrum der Veranstaltung stand ein World Café zu zentralen Zukunftsfragen: Wie können Kulturen des Lernens, Lehrens und Prüfens zukunftsfähig gestaltet werden? Wie gelingt echte Partizipation von Studierenden und Lehrenden? Und wie lassen sich Lern-, Lehr- und Begegnungsräume innovativ weiterdenken? Unter den 24 Teilnehmenden waren Mitwirkende aus sieben Arbeitspaketen, Studierende und weitere interessierte Lehrkräftebildende.
Herausforderungen und Visionen
Die Diskussionen machten deutlich, dass es einige Herausforderungen und Zukunftsvisionen gibt, die sämtliche Studiengänge betreffen: beispielsweise der Umgang mit KI und die Gestaltung innovativer Lehr- und Lernräume. Darüber hinaus ist die Lehrkräftebildung in besonderer Weise von diesen Fragen betroffen. Lehramtsstudiengänge sind häufig stärker reglementiert und strukturell komplexer als andere Programme. Zugleich gehört es gewissermaßen zu ihrem Kernauftrag, sich mit guter Lehre, fächerübergreifenden Perspektiven und der engen Verzahnung von Theorie und Praxis auseinanderzusetzen. Lehrkräftebildung qualifiziert Expertinnen und Experten für Lehren und Lernen – und befähigt angehende Lehrkräfte dazu, Schülerinnen und Schüler auf eine sich wandelnde Zukunft vorzubereiten. Zahlreiche BaKuLe-Teilprojekte setzen hier an mit der Vision, Innovationen in der Hochschullehre voranzutreiben. So kam beim World Café bspw. zur Sprache, wie wichtig konsequent auf Partizipation ausgerichtete Lehr- und Lernräume sind und dass Prüfungsformate KI-integrierend weiterentwickelt werden müssen.
Ausblick
Am Ende des Treffens standen zahlreiche konkrete Ideen für eine arbeitspaketübergreifende Zusammenarbeit. Als nachhaltiger Ort für den weiteren Austausch und die gemeinsame Entwicklungsarbeit wurden insbesondere die Open Sessions des projekteigenen „Forums Lehre" identifiziert.
Zum vollständigen Beitrag auf der Website der Lehrkräftebildung.
Wie vernetzt man 50 Menschen produktiv?
BaKuLe umfasst zehn Teilprojekte mit über 50 beteiligten Personen, die inhaltlich kaum unterschiedlicher sein könnten. Das stellt eine einfache Frage: Wie lässt sich bei dieser Größe und Heterogenität echter Austausch organisieren, ohne in bloßes Reporting zu verfallen oder alle in ein überfrachtetes Plenum zu zwingen?
Im Februar haben wir ein Format erprobt: In fünf Vernetzungstreffen kamen jeweils zwei per Auslosung zusammengeführte Teilprojekte gezielt miteinander ins Gespräch. Die Auslosung war bewusst gewählt. Die thematische Bandbreite des Verbunds macht eine inhaltlich gesteuerte Zusammensetzung schwierig, und unvoreingenommene Begegnungen ermöglichen Verbindungen, die gezielte Planung mitunter verhindert.
In den Treffen stellten sich die Teilprojekte gegenseitig ihre Inhalte und Arbeitsstände vor, diskutierten aus unterschiedlichen Perspektiven und lernten sich auch persönlich besser kennen. Auch das Leitungsgremium gewann so Einblicke, die über ein klassisches Statusmeeting hinausgehen.
Die Erfahrungen waren ermutigend genug für eine zweite Runde, die nun etwas gezielter gestaltet sein wird: Da wir die Projekte inzwischen kennen, soll die Zusammensetzung diesmal inhaltliche Anknüpfungspunkte stärker berücksichtigen.
Einführungstage der Universität Bamberg – Einflussreich, gut bewertet, weiterzuentwickeln
BaKuLe-Projektbericht — 19.02.2026
Projects as Agile Innovation Spaces? (Un-)Intended Effects in HE Development
Online Launch Event ZFHE Special Issue "New Models of the University", im Rahmen der IHM Higher Education Speaker Series, Wirtschaftsuniversität Wien — 12.02.2026
Erfahrungsbericht aus der Entwicklung des Bamberg Dual Models – Drei Szenarien für universitäre duale Masterprogramme
BaKuLe-Projektbericht — 07.02.2026
Projektmesse als alternatives Prüfungsformat: Erfahrungsbericht aus der Einführung in die Informatik
BaKuLe-Projektbericht — 04.02.2026
Projektmesse in der Einführung in die Informatik
Im Rahmen der Lehrveranstaltung “Einführung in die Informatik” erproben wir ein alternatives Prüfungsformat: Statt einer reinen Klausur präsentieren Studierende ihre selbstentwickelten Softwareprojekte auf einer öffentlichen Messe – inspiriert vom CS50 Fair der Harvard University.
Die Idee
In Zeiten weitverfügbarer KI-Werkzeuge stellt sich die Frage, wie Prüfungen noch sinnvolle Anreize setzen können, sich vertieft mit einem Thema auseinanderzusetzen. Die Projektmesse setzt auf Eigeninitiative und Kreativität: Studierende entwickeln ein eigenes Projekt, das ein reales Problem löst oder einen positiven Beitrag leistet. Dabei entscheiden sie selbst über Thema, Technologie und Umsetzung.
Ablauf der Messe
Am 2. Februar 2026 ab 15 Uhr präsentieren die Studierenden ihre Projekte im Irmler-Musiksaal (WE5). Die Messe ist öffentlich – neben Dozierenden und Kommiliton:innen sind auch Gäste aus Unternehmen und der interessierten Öffentlichkeit eingeladen. Jedes Team stellt sein Projekt an einem eigenen Stand vor und beantwortet Fragen.
Was wir uns erhoffen
Wir erwarten, dass dieses Format die intrinsische Motivation stärkt: Wer etwas Eigenes erschafft und öffentlich präsentiert, setzt sich intensiver mit dem Stoff auseinander als bei klassischen Prüfungsformen. Gleichzeitig ermöglicht die persönliche Präsentation eine faire Bewertung der individuellen Leistung – auch bei Gruppenarbeiten und trotz verfügbarer KI-Unterstützung.
Chance aufs Jubiläum: Vom Projekt zum Exponat
Ausgewählte Projekte bekommen die Chance, auf der Website zum 25-Jahr-Jubiläum der Fakultät WIAI präsentiert zu werden. Und es geht noch weiter: In einer weiteren neuen Prüfungsform können besonders vielversprechende Projekte für 6 ECTS-Kreditpunkte zu einem vollwertigen Exponat für das Jubiläumsevent weiterentwickelt werden – eine einmalige Gelegenheit, das eigene Werk einem noch größeren Publikum vorzustellen.
Weitere Informationen
Details zu Projektanforderungen, Ablauf und Anmeldung: inf.zone/projektmesse
Projekt-Kickoff BaKuLe
Zum offiziellen Auftakt des BaKuLe-Projekts kamen zahlreiche Projektbeteiligte sowie Gäste aus Verwaltung und Studierendenschaft zusammen. Nach der Begrüßung durch die Projektleitungen Prof. Dominik Herrmann und Vizepräsident Prof. Stefan Hörmann präsentierten alle Arbeitspakete der Hochschulöffentlichkeit ihre Vorhaben in prägnanten Pitches.
Programm
Die Reihenfolge der Pitches wurde vor Ort per Tombola ausgelost, was die Atmosphäre auflockerte und die Aufmerksamkeit für jedes Thema erhöhte.
Get-together
Im Anschluss bot ein kurzes Get-together mit Snacks und Getränken Gelegenheit, Fragen zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und erste Kooperationsideen zu skizzieren.
Fazit
Die Rückmeldungen fielen positiv aus – der Auftakt setzte damit einen motivierenden Startpunkt für die weitere Zusammenarbeit.
Projektstart BaKuLe
Am 1. Oktober 2025 startete das Projekt “Bamberger Kulturen der Lehre gemeinsam gestalten” (BaKuLe) offiziell. In den ersten Wochen lag der Schwerpunkt auf der Herstellung der Arbeitsfähigkeit: Einrichtung der Projektkoordination, Abstimmung mit den Teilprojektleitungen und Personaleinstellungen.
Förderrahmen
BaKuLe wird im Förderprogramm “Lehrarchitektur” der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert - mit bis zu 7 Millionen Euro die höchste Fördersumme für Lehrverbesserungen in der Geschichte der Universität Bamberg. Bis 2029 stehen zunächst 5,15 Millionen Euro zur Verfügung; eine Zwischenevaluation entscheidet über die vollständige Förderung bis 2031.
Anknüpfung an DiKuLe
BaKuLe knüpft inhaltlich an das Vorgängerprojekt “Digitale Kulturen der Lehre entwickeln” (DiKuLe) an, das seit 2021 mit etwa 5,3 Millionen Euro digitale Lehrinnovationen an der Universität Bamberg entwickelte. Erkenntnisse aus DiKuLe - einschließlich neuer Software-Lösungen, didaktischer Formate und Video-Infrastrukturen - werden in BaKuLe integriert.
Projektleitung und Koordination
Die Projektleitung haben Prof. Dr. Stefan Hörmann (Vizepräsident für Lehre und Studierende) und Prof. Dr. Dominik Herrmann. Als Sprecher fungieren zusätzlich Prof. Dr. Konstantin Lindner und Prof. Dr. Julia Franz. Die Koordination liegt bei Lorenz Mrohs. Die zehn Arbeitspakete wurden von über 50 Beteiligten aller Statusgruppen entwickelt.
Weiterführende Informationen
Der Campusblog fasst Hintergründe zu Zielen, Arbeitspaketen und Förderrahmen zusammen: Bis zu 7 Millionen Euro für Transformation der Lehre - Projektstart BaKuLe
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